Die alte Binsenweisheit, dass man sich nach Möglichkeit nicht an einen Partner mit Migräne binden soll, gehört jetzt wohl der Vergangenheit an. Denn Amerikanischen Wissenschaftlern von der Wake-Forest-Universität in Winston-Salem zufolge, hat der Satz, „nicht jetzt Liebling, ich habe Migräne“, seine Gültigkeit verloren. In einer entsprechenden Studie wiesen die Forscher nach, dass Migräne Patienten deutlich mehr Lust auf Sex verspüren, als Menschen mit normalen Kopfschmerzen. Grund hierfür soll der Botenstoff Serotonin sein, der sowohl die Libido steuert, als auch für die Entstehung von Migräne verantwortlich zeichnet.
Erstaunlich ist dabei nur, dass den untersuchten Migränepatienten diese Tatsache offenbar bewusst ist, denn unisono bezeichneten sie ihr sexuelles Verlangen als überdurchschnittlich stark ausgeprägt. Da sich solch neue Erkenntnisse in der Regel ziemlich schnell herumsprechen, bleibt eigentlich nur festzustellen, dass Sexmuffel sich ab sofort wohl um eine neue Ausrede bemühen müssen. Oder aber, und das ist vielleicht eine echte Alternative: Bringen Sie mehr Pep in ihr Liebesleben und lesen Sie regelmäßig die Eros-News.
