Im Sommer 2007 wurde in vielen Bundesländern die Studiengebühren eingeführt. Ziel sollte es sein mit diesen Einnahmen die Arbeit der Hochschulen zu fördern. Offensichtlich fördern sie jedoch noch etwas ganz anderes: die Prostitution. Dies geht zumindest aus einer Presseerklärung hervor, die bereits Mitte des Jahres von Herbert Krauleidis, Geschäftsführer eines der wohl größten deutschen Sex-Auktionshäuser GESEXT Auktionen veröffentlicht wurde. Laut seinen Angaben bieten seither immer mehr Studentinnen sexuelle Dienstleistungen und Gefälligkeiten gegen Bares auf der Sex-Plattform an. Durchschnittlich sollen um die 700 Sex-Auktionen mit Studentinnen pro Monat offeriert werden.
Solche Zahlen sind natürlich im Allgemeinen mit Vorsicht zu genießen. Nicht jede “Studentin” hat schon einen Hörsaal von innen gesehen. Aber das Geschäft mit privaten Sex-Auktionen boomt und leider ist nicht immer die “Lust an der Lust” der entscheidende Auslöser für die jungen Frauen ein paar Stunden oder eine ganze Nacht mit ihnen öffentlich zur Versteigerung anzubieten.
