Wer bisher glaubte, dass Island nur einige hübsche Fachwerkhäuser in Reykjavik, eine sehr komplizierte Sprache und unzählige, Warmwasser spritzende, Geysire zu bieten hat, sieht sich jetzt eines Besseren belehrt. Denn die kleine isländische Stadt Húsavík beherbergt darüber hinaus das weltweit einzigartige „The Islandic Phallological Musuem“. 1974 bekam der isländische Geschichtslehrer Sigurdur Hjartasson von einem Bekannten eine Peitsche aus einem Bullenpenis, einen sogenannten Ochsenziemer, geschenkt. Schnell wurde daraus eine Sammelleidenschaft und von da aus war es nur noch einer kleiner Schritt bis zur Eröffnung des Penis Museums.
Heute gibt es knapp 300 Einzelstücke von gut 90 verschiedenen Arten zu bewundern. Das imposanteste Exponat ist das Glied eines Pottwals, welches gut 75 Kilogramm wiegt und stattliche 170 Zentimeter misst. Außerdem gibt es die Phalli verschiedenster Landsäugetiere zu bewundern. In der Zwischenzeit hat ein Amerikaner sogar per Testament verfügt, dass sein bestes Stück nach seinem Ableben an das isländische Museum fallen soll.
Wer also nicht genau weiß wohin der nächste Bildungsurlaub führen soll, dem sei Island hiermit wärmstens an Herz gelegt.
