Sie räumen die Wohnung auf, kochen unser Lieblingsessen, waschen und bügeln die Wäsche, führen den Hund gassi, versorgen uns am Abend mit einem Fläschchen Bier und reichlich Knabberzeugs und haben danach noch jede Menge Lust auf heiße Liebesspiele. Sie haben niemals Migräne, keine schlechte Laune, fühlen sich niemals abgespannt, sind immer willig und zu jeder sexuelle Spielart immer und überall bereit. Mit anderen Worten sind sie die perfekten Lebens- und Sexpartner. Einen kleinen Hacken hat die Sache trotzdem - wir müssen noch etwa 40 Jahre auf sie warten.
Dies ist zumindest die Meinung des Britten David Levy, einer der führenden Experten für künstliche Intelligenz und Präsident der International Computer Games Association. Laut seiner Auffassung werden Roboter als Lebens- und Sexpartner in 40 Jahren alltäglich sein. Auch Mitgefühl, Humor, Verständnis und Liebe sollen bis dahin von den künstlichen Lebenspartnern ebenso perfekt simuliert werden können. Besserer Sex in einer harmonischen, wenn auch künstlichen, Beziehung.
So einen putzigen C3PO, wie aus dem Film Star Wars, könnte ich mir ja durchaus als künstliches Familienmitglied vorstellen. Aber irgendwie klingt das Ganze doch mehr nach “Die Frauen von Stepford”.
Quelle: P.M.-Magazin
