Viele Sexualpraktiken sind nach Ländern benannt. Was unter “französisch” zu verstehen ist wissen vermutlich die meisten. Bei “griechisch” wird es schon schwerer und bei “englisch”, “italienisch” oder “russisch” hört es bei den meisten dann auf. Damit dies nicht so bleibt wollen wir euch hiermit zu einer kleinen sexuellen Rundreise einladen.
französisch: Die wohl bekannteste Sexualpraktik ist “französisch”. Unter “französisch” versteht man den Oralsex wie die Fellatio (lat. fellare „saugen“ d.h. die Frau stimuliert den Penis des Mannes mit Mund, Zunge und/oder Lippen) und dem Cunnilingus (lat. cunnus „weibliche Scham“ und lingua „Zunge“). Unter “französisch total” ist gemeint, das der Mann dabei zum Höhepunkt kommt und in den Mund der Frau ejakuliert. Die bekannte 69er-Stellung wird auch als “französisch beidseitig” bezeichnet.
Seinen Ursprung hat der Begriff “französisch” aus dem 18.Jahrhundert wo französische Prostituierte während ihrer Menstruation ihre Freier gerne oral befriedigten.
griechisch: Gleichgeschlechtlicher Sex zwischen Männern war im antiken Griechenland hoch angesehen. Lehrmeister führten die jungen Männer in die Kunst der gleichgeschlechtlichen Liebe ein. Kein Wunder, das sich das Land damit zum Synonym für den Analverkehr etabliert hat.
spanisch: Nichts für Frauen mit kleinem Busen. Hierbei wird nämlich der Penis des Mannes zwischen den Brüsten der Frau massiert.
italienisch: Die spinnen, die Römer. Eine etwas seltsame Art der Befriedigung wird unseren südländischen Nachbarn zugesprochen. Hierbei wird der Penis durch die Achselhöhle des Partners stimmuliert. Dieser kann dabei den Druck auf den Penis mit den Armen variieren.
russisch: “ruschisch” hat gleich zwei Bedeutungen. Zum einen versteht man darunter eine anale Ölmassage, bei der es allerdings nicht zum Geschlechtsverkehr kommt. Zum anderen die Befriedigung des Mannes zwischen den Oberschenkeln des Partners.
englisch: Hierbei handelt es sich um erzieherische Rollenspiele die zum Teil in den sadistischen oder masochistischen Bereich hineinragen sprich: Spanking sowie Strafe und Erziehungsspiele. Allerdings werden dem Partner hierbei keine direkten körperlichen Schmerzen zugefügt. Bei dieser Spielart denke man an die strenge Lehrerin mit Dutt, Brille und versteinerten Gesichtsausdruck.
Und zuguterletzt deutsch: Unter “deutsch” verstehen die meisten die Missionarsstellung. Außerhalb von Deutschland werden damit dagegen sadistische oder masochistische Handlungen wie Spanking in Verbindung gebracht.
