Auch in der sonst als so krisensicher geltenden Bordellbranche hinterlässt die Finanz- und Wirtschaftskrise nun ihre Spuren und dass mit aller Deutlichkeit! In vielen Bordellen ist deshalb inzwischen Kurzarbeit angesagt und so schrumpfen auch die Einnahmen der Damen auf ein Minimum. Aus Hannover wird inzwischen berichtet dass der Verdienst von etwa 1500 Euro pro Woche auf etwa 500 Euro wöchentlich eingebrochen ist. Besonders die Nachfrage im Bereich der Wohnungsprostitution ist deutlich kleiner geworden. Hier haben die Huren rund 30 bis 40 Prozent weniger Aufträge. Viele von Ihnen arbeiten inzwischen schon wieder in ihren alten Jobs oder beziehen Hartz IV.
Die Probleme der Bordelle erklären sich wohl dadurch dass in solch schwierigen Zeiten in allen Bereichen mehr aufs Geld geschaut wird als sonst. So verzichten immer mehr Männer auf die “teuren Extras” im Bordell oder gehen überhaupt nicht mehr hin. Oftmals wird auch auf Erotikartikel aus dem Internet ausgewichen. Seien es nun Erotikartikel wie Liebespuppen, anderes Sexspielzeug oder Mitgliedschaften bei Pornoseiten - all dass macht gerade in sparsamen Zeiten eine gewisse Konkurrenz für das Bodellgeschäft aus.
Als Weg aus der Krise der Bordelle sehen einige Zuhälter die Verbesserung des Service bei gleichzeitig besseren Preisen. So bieten viele Häuser jetzt ganze Stunden inklusive aller Extras für rund 100 Euro an, wohingegen früher für jede Zusatzleistung 20-50 Euro extra gezahlt werden musste. Dauert der derzeitige Zustand allerdings noch länger an, steht zu befürchten dass das ein oder andere Bordell dicht machen oder deutlich an Arbeitsplätzen abbauen muss. Der Umsatz bei den Erotikartikeln im Internet bleibt hingegen stabil und konnte sich teilweise sogar in der Krise noch weiter ausbauen.
